Vor dem Spiel - Personelles
Verletzt:
Gschwandtner Thomas,
Schwaighofer Martin,
Steiner Heinz,
Stöckl Herbert
Verhindert (Matura):
Weissacher Markus
Pfarrwerfen macht das Spiel, Tamsweg das Tor
Die ikarus-Mannen zeigen sich im Lungau sehr dominant, und haben bereits in der 1. Minute die Chance zum Führungstreffer: Nach einem Fehler in der Tamsweger Hintermannschaft landet der Ball bei
Kleissl Bernhard, dieser bedient
Gschwandtner Norbert mit einem idealen Pass, Norbert versucht's mit einem "Spitz", welcher nur hauchdünn an der Stange vorbei ins Torout geht.
In der 11. Minute zieht
Durmic Patrick bei einem direkten Freistoss aus ca. 35 Metern ab, welcher vom Tamsweger Torhüter erst im Nachfassen entschärft werden kann.
Im Gegenzug fällt der überraschende Führungstreffer für die Gastgeber: Ein Freistoss von der Seite kann vom Tamsweger Kapitän per Kopf via Innenstange in unser Tor befördert werden -
0:1.
Nur 3 Minuten später haben die Hausherren bei einem Konter sogar die Möglichkeit noch eins draufzusetzen, doch unser grosser Rückhalt im Tor,
Stepan Luggi, kann im Herauslaufen klären.
Meissl Johnny erzielt sein erstes Tor in der Kampfmannschaft
Nach 23 Minuten Spielzeit kann unsere Elf den hochverdienten Ausgleichstreffer erzielen: Der aufgerückte Verteidiger
Meissl Johannes schiesst aus ca. 20 Metern flach auf's Tor, der Tamsweger Keeper will den Ball im Fallen sicher an sich nehmen, wirft sich dabei aber das runde Leder ins eigene Tor -
1:1.
Unsere Mannschaft dominiert weiter das Spiel. In der 33. Minute kommt
Grünwald Christoph nach einem abgewehrten Eckball an den Ball, er zieht aus ca. 25 Metern wuchtig ab, der Ball kann vom gegnerischen Tormann nur mit Mühe zum Corner abgewehrt werden.
Nach Wiederanpfiff bleiben gute Aktionen unbelohnt
In der 67. Minute scheitert unser Führender in der internen Torschützenliste,
Scherer Stefan, mit seinem guten Schuss ins kurze Eck am gegnerischen Keeper. Und 8 Minuten später hat
Türkmen Soner bei einer schönen Einzelaktion Pech mit seinem Schuss, der nur knapp am Kreuzeck vorbei ins Torout segelt.
Tamsweg fängt sich in Unterzahl gleich 2 Tore ein
Die Hausherren sind vor allem bei hohen Bällen in unseren Strafraum gefährlich, richtig Zählbares schaut jedoch dabei nicht heraus. Knapp eine Viertelstunde vor Abpfiff schwächen sie sich selbst: Nach Foul an
Scherer Stefan und wenige Minuten später am durchbrechenden
Grünwald Hannes sieht ein Tamsweger Spieler folgerichtig die gelb-rote Karte. Kaum in Unterzahl, fangen sich die Lungauer gleich 2 Tore ein:
In der 77. Minute bringt
Durmic Patrick einen Freistoss von der Seite gefährlich in den Strafraum, unser Kapitän und Routinier
Gschwandtner Norbert ist zur Stelle und köpft genau ins lange Kreuzeck zum vielumjubelten
2:1.
Nur wenig später schiesst
Durmic Patrick wieder gefährlich auf's Tor, der Ball springt von der Latte zurück in den Sechzehner,
Türkmen Soner ist zur Stelle, stoppt sich den Ball herunter und schiebt ihn flach ins lange Eck zum
3:1.
In der Schlussphase wirft Tamsweg Alles nach vorne
Mit dem Mute der Verzweiflung wirft Tamsweg in der Schlussphase Alles nach vorne. Die beste Möglichkeit zum Anschlusstreffer verzeichnen sie in der 88. Minute, als wiederum nach einer Ecke ein Lungauer Spieler zum Kopfball kommt,
Grünwald Hannes kann am Pfosten stehend den Ball aber vor der Linie klären.
Bereits in der Nachspielzeit wird den Gastgebern noch ein Foulelfmeter zugesprochen, den sie zur
3:2-Ergebniskosmetik nutzen können, doch mit dem Anstoss wird das Match nach 95 Minuten Spielzeit abgepfiffen.
Fazit
Wie im letzten Spiel gegen Leogang kann unsere Mannschaft einen 0:1-Rückstand drehen, das spricht für die tolle Moral der Truppe! Damit entführt man hochverdiente 3 Punkte aus dem Lungau, und hält jetzt bereits bei sensationellen 46 Punkten!
Die Mannschaft hofft der grandiosen Saison 2008/09 einen würdigen Abschluss geben zu können, und freut sich schon auf das Derby am Samstag nach Pfingsten (6. Juni) gegen Schwarzach! Wir hoffen auf zahlreichen Besuch und tatkräftige Unterstützung, den sich die Elf unseres Trainerduos
Stuefer Harry und
Lottermoser Ernst absolut verdient hat!