Verlusttreffer nach 25 Sekunden Spielzeit
Ehe sich der
SC ikarus Pfarrwerfen versah, lag er schon mit
0:1 im Rückstand! Nach einem weiten Abschlag eines Piesendorfer Verteidigers verfehlt Pfarrwerfens Libero
Gschwandtner Thomas mit dem Kopf den Ball, Routinier Wastl Schwab schnappt sich die Kugel, läuft auf das Gehäuse von
Klein Michael zu und lässt ihm mit einem platzierten Schuss ins lange Eck keine Chance.
Die Hausherren zeigen sich nicht allzu sehr geschockt und kommen mit Fortdauer der Partie besser ins Spiel. Die grosse Chance den Vorsprung auszubauen hat jedoch Piesendorf in der 22. Minute, aber
Steiner Heinz kann für seinen bereits geschlagenen Torhüter
Klein Michael auf der Linie retten.
Macho Alexander gleicht aus und hat wenig später Pech
Die Pfarrwerfner Bemühungen werden schliesslich in der 37. Minute belohnt: Nach einem Freistoss von
Schweinzer Ralf kommt
Macho Alexander im Luftduell vor Piesendorfs Schlussmann an den Ball und versenkt ihn per Kopf zum
1:1-Ausgleich im Netz.
Nur 3 Minuten später hat
Macho Alexander sogar die Möglichkeit erstmalig in diesem Match in Führung zu gehen, aber sein Schuss aus der Drehung nach Outeinwurf von
Schweinzer Ralf springt von der Latte zurück ins Feld.
2:1-Führungstreffer nach Eckball
In der 55. Minute brandet wieder Jubel auf im Sportismuscenter! Nach einem Eckball des Königs der ruhenden Bälle,
Schweinzer Ralf, hält Kapitän
Stuefer Harry im langen Eck unbedrängt den Fuss hin und schiesst seine Mannschaft mit
2:1 in Front.
Nach 1 Stunde Spielzeit ist abermals
Schweinzer Ralf der Ausgangspunkt für eine torgefährliche Situation, doch der Kopfball von
Macho Alexander wird von einem Pinzgauer Spieler auf der Linie geklärt.
Piesendorf kann nach Missverständnis ausgleichen
In Folge sind die Gäste wieder am Drücker, Hektik bestimmt das Spiel. In der 71. Minute kann Piesendorf ein Missverständnis im Mittelfeld zwischen
Gschwandtner Norbert und
Stöckl Herbert eiskalt ausnützen und gleicht zum
2:2 aus.
Gelb-Rot für Piesendorf
Die letzte Viertelstunde des Matches müssen die Piesendorfer mit einem Mann weniger bestreiten, da ein Gästespieler nach Foul an
Stöckl Herbert eine harte gelb-rote Karte präsentiert bekommt.
Tolle Parade des Gäste-Torhüters
In der 80. Minute kann sich Piesendorfs Schlussmann auszeichnen, er pariert einen Schuss aus kurzer Distanz von
Stöckl Herbert mit einer sehr guten Parade.
3:2 durch Foulelfmeter
Nach 82 Minuten Spielzeit bereitet
Schweinzer Ralf indirekt auch den 3. Treffer vor, nachdem er im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht wird. Den verhängten Strafstoss verwertet
Stuefer Harry mit einer neuen Variante -
3:2
Schiedsrichter steht im Mittelpunkt des Geschehens
In der Schlussphase der Partie beweist Schiedsrichter Klappacher eindrucksvoll warum er als Pfarrwerfner "Lieblings-"Schiedsrichter gilt und bisher unter seiner Leitung noch jedes Spiel verloren wurde. Er schliesst innerhalb weniger Minuten gleich 3 (!) Pfarrwerfner mit Gelb-Rot aus!
Hala Alexander sieht in der 87. Minute zuerst Gelb nachdem er bei einem Outeinwurf für Piesendorf den Ball nicht sofort freigegeben hat, und gleich darauf Gelb-Rot wegen Kritik. Und
Schweinzer Ralf (85. Minute) sowie
Filous Roland (89. Minute) werden bei normalen Zweikämpfen vom Mann in Schwarz vorzeitig unter die Dusche geschickt.
Den nächsten Unmut der aufgebrachten Zuseher zieht sich der Unparteiische zu, indem er 4 Minuten Nachspielzeit anzeigt, obwohl während der 2. Halbzeit keine längeren Unterbrechungen bestanden. Er findet aber scheinbar Gefallen am Spiel 8 gegen 10 und lässt noch länger nachspielen. In der 97. (!) Minute entschliesst er sich dann aber doch das Spiel zu beenden.
Fazit
Die ikarus-Mannen haben Moral bewiesen und den frühen Rückstand weggesteckt. Mit dem 3:2-Sieg konnte Revanche genommen werden für die 2:5-Niederlage im Herbst in Piesendorf. Wie man bei einem kampfbetonten, aber auf beiden Seiten fair geführten Spiel ingesamt 4 Platzverweise aussprechen kann, bleibt Geheimnis des Schiedsrichters. Dadurch fehlen der Keser-Truppe beim nächstwöchigen Spiel in Kaprun 3 wichtige Mannschaftsstützen! Wir sind gespannt wie sie das wegstecken kann.