Das Duell der beiden Pongauer Mannschaften beginnen die Hausherren mit guten Aktionen, doch das 1. Tor erzielen die Gäste bereits in der 4. Minute: Badgasteins Kapitän Hirczy schiesst vom Sechzehnereck auf's Tor, der Ball fliegt über Pfarrwerfens Schlussmann
Gstatter Björn hinweg ins lange Eck - 0:1.
Nur wenige Minuten später wird
Kapar Murat vom Badgasteiner Tormann regelwidrig gefoult, den verhängten Elfmeter versenkt Pfarrwerfen's Kapitän
Stuefer Harry zum 1:1-Ausgleich.
Und das nächste Tor lässt nicht lange auf sich warten: In der 27. Minute wird ein Freistoss vom gefoulten
Kapar Murat schnell vor's Tor geflankt, der Ball wird von
Gschwandtner Norbert volley übernommen und schlägt unter der Latte zum 2:1-Führungstreffer ein.
Wenig später die Chance für
Kapar Murat den Vorsprung zu erhöhen, doch sein Kopfball springt von der Stange wieder zurück ins Feld. Es geht Schlag auf Schlag: Nur 1 Minute danach spielt
Kapar Murat mit seinem Gegenspieler Katz und Maus, seine Flanke von der Cornerlinie stoppt sich
Gschwandtner Norbert mit der Brust herunter, er übernimmt den Ball direkt und schiesst zum 3:1 ein.
Nach Wiederanpfiff zeigt sich den Zusehern ein ganz anderes Bild: Pfarrwerfen präsentiert sich wie ausgewechselt, Badgastein hat mehr vom Spiel und wird nach 69 Minuten für seine Bemühungen belohnt. Ein Freistoss vom Cornereck fliegt - ähnlich wie beim 1. Tor - über Torhüter
Gstatter Björn hinweg und schlägt im langen Eck zum 3:2-Anschlusstreffer für Badgastein ein.
Durch diesen Treffer werden die Gastgeber wachgerüttelt. Doch aus aussichtsreicher Position vergeben nacheinander
Kapar Murat (73. Minute),
Steiner Heinz (79. Minute) und
Türkmen Soner (82. Minute).
Erst in der 84. Minute fällt das erlösende 4:2:
Kapar Murat setzt sich wieder einmal gegen die Badgasteiner Abwehr durch, sein Stanglpass wird zuerst von
Türkmen Soner verfehlt, doch der mitgelaufene
Stöckl Herbert steht dahinter im langen Eck goldrichtig und drückt den Ball über die Linie.
Die Gäste aus dem Kurort geben sich allerdings damit noch nicht geschlagen. Pfarrwerfens Schlussmann
Gstatter Björn lässt an diesem für ihn schwarzen Tag einen harmlosen Schuss fallen, Badgasteins Lederer schiebt den Ball ins leere Tor zum 4:3 ein.
Aber gleich im Gegenzug stellt
Steiner Heinz mit dem Tor zum 5:3 endgültig alles klar, wieder mustergültig vorbereitet vom überragenden
Kapar Murat.
Pfarrwerfen kann damit nach Stuhlfelden auch an Badgastein Revanche für die Niederlage im Herbst nehmen.