In einem turbulenten Spiel trennt man sich mit einem gerechten Unentschieden, Pfarrwerfen - der Prügelknabe der Herbstsaison - bleibt somit im Frühjahr weiter ungeschlagen.
In der ersten Viertelstunde gibt es auf beiden Seiten jeweils 1 gute Torchance: In der 5. Minute kommt ein Tamsweger Stürmer nach einem Eckball völlig unbedrängt zum Kopfball, dieser landet aber neben dem Tor. Wenige Minuten später geht ein Schuß von
Gschwandtner Norbert vom 16'er genau in die Hände des Gäste-Schlussmannes.
Nach 20 Minuten Spielzeit gibt es einen Freistoss für die Hausherren, der aber schlussendlich zum Führungstreffer für die Gäste führt:
Steiner Heinz möchte den Ball zum Ausführenden des Freistosses schiessen, doch ein Gäste-Spieler spritzt dazwischen, nimmt den Ball dankend an, schickt seinen Mannschaftskollegen in den freien Raum, und dieser schiesst ins lange Eck zum Führungstreffer ein.
Nur 5 Minuten später können die Gäste den Vorsprung auf 2:0 erhöhen: Ein Schuss vom Fünfereck wird von
Kapar Murat unglücklich abgefälscht und landet unerreichbar für Pfarrwerfens Schlussmann
Gschwandtner Hans im Netz.
In der 35. Minute gibt es Foulalarm im Strafraum der Gäste, der Schiedsrichter zeigt erst nachdem sein Assistent auf der Linie das Foul an
Stuefer Harry angezeigt hat auf den Elfmeterpunkt. Der Gefoulte schiesst selbst zum Anschlusstreffer ein.
Ab der 55. Minute müssen die ikarus-Mannen mit 1 Spieler weniger das Match zu Ende spielen.
Gschwandtner Thomas erhält nach einem Foul eine harte Gelb-Rote-Karte.
Nichtsdestotrotz gelingt den tapfer weiterkämpfenden Hausherren ein nicht alltäglicher Ausgleichstreffer: Mit Hilfe des Windes fliegt ein von der Outlinie geschossener 40-Meter-Freistoss von
Schweinzer Ralf über den verdutzten Tormann hinweg ins Tor.
Eine Viertelstunde vor Schluss Schock bei den Gastgebern: Kapitän
Stuefer Harry landet nach einem Kopfballduell unglücklich mit dem Gesicht am Boden. Er muss blutend vom Feld gebracht werden. Diagnose aus dem Krankenhaus: 3facher Nasenbeinbruch !
In einer aufregenden Schlussphase durchleben die Zuseher ein Wechselbad der Gefühle: Zuerst gelingt
Stöckl Herbert in der 88. Minute der vielumjubelte Führungstreffer, doch gleich vom Anstoss weg können die Lungauer zum Ausgleich einschiessen.
Somit trennt man sich mit einem gerechten 3:3 Unentschieden.