Mit haarsträubenden Abwehrfehlern ermöglicht Pfarrwerfen den Gästen aus dem Pinzgau einen klaren Erfolg in der Fremde.
Es geht gleich in der 4. Minute mit einer umstrittenen Entscheidung los: Nach einem Schuß von
Gschwandtner Norbert innerhalb des Sechszehners wird der Ball von einem Uttendorfer Verteidiger auf (oder hinter ?) der Linie abgewehrt. Der Unparteiische entscheidet auf alle Fälle auf "kein Tor".
Wenige Minuten später auf der Gegenseite: Nach einem 30-Meter-Schuß eines Gästespielers kann Torhüter
Gschwandtner Hans den Ball kurz abwehren, der Nachschuß fällt dann zu schwach aus. Nur wenige Augenblicke später fällt aber doch der Führungstreffer der Gäste nach einem Deckungsfehler.
In der 11. Minute taucht wieder ein Uttendorfer Spieler alleine vorm Tor auf, diesmal landet der Ball aber neben dem Tor. Nur 2 Minuten später kann Uttendorf die Führung ausbauen: Ein Abspielfehler der Hausherren im Mittelfeld, wieder läuft ein Uttendorfer Spieler alleine auf den Pfarrwerfner Schlußmann zu, welcher im Nachschuß zum 0:2 einschiessen kann.
In der 35. Minute sehen die Besucher eine schöne Einzelaktion von
Durmic Patrick, sein Schuß geht jedoch knapp über das Tor.
5 Minuten vor der Pause schnappt die Pfarrwerfner Abseitsfalle wieder nicht zu, aber Tormann
Gschwandtner Hans kann bravourös Schlimmeres verhindern.
Im Gegenzug steht
Kleissl Thomas 2x im Mittelpunkt des Geschehens: Zuerst rollt sein abgefälschter Schuß neben dem Tor, nach der anschließenden Ecke kommt er nochmals ans Leder, diesmal wird der Ball aber auf der Linie geklärt.
Praktisch mit Pausenpfiff landet ein schöner Kopfball von Libero
Valtiner Stefan statt im Tor nur im Außennetz.
In der ersten Viertelstunde nach Wiederanpfiff die stärkste Phase der Hausherren, es ergeben sich 3 gute Chancen für den Anschlußtreffer: In der 53. Minute wird ein Bombenschuß von
Durmic Patrick vom Torhüter pariert, in der 55. Minute landet ein Kopfball von
Gschwandtner Norbert neben dem Tor, und in der 56. Minute schießt
Stöckl Herbert schön auf's Tor, der abgewehrte Schuß kommt zu
Durmic Patrick, dessen Nachschuß geht aber nichts ins Tor.
Gleich anschließend zeigen die Gäste aus dem Pinzgau wie's gemacht wird: Nach einem satten Weitschuß springt der Ball von der Brust des Hausherren-Torhüters
Gschwandtner Hans zurück ins Feld, der Ball wird flach von der Corner-Linie hereingespielt wo ein freistehender Uttendorfer im langen Eck nur mehr zum 0:3 einschiessen muß.
Nach etwas über einer Stunde zeigt der Schiedsrichter innerhalb weniger Minuten 3x die rote bzw. gelb-rote Karte: Zuerst wird ein Gästespieler nach einer Tätlichkeit vorzeitig unter die Dusche geschickt, danach Hausherren-Stürmer
Gschwandtner Norbert wegen des gleichen Delikts, und wenig später folgt ihm Torhüter
Gschwandtner Hans nach einem Torraub-Foul.
Die Partie ist damit entschieden, Uttendorf konzentriert sich nur mehr aufs Halten des Vorsprunges, kann aber kurz vor Schluß aus einem Konter noch das 0:4 erzielen.