Wieder einmal gibt es für den
SC ikarus Pfarrwerfen in Piesendorf nichts zu holen, man verliert im Freitag-Abend-Spiel mit 2:5.
Das Spiel beginnt gleich mit jeweils einer Tormöglichkeit: Auf der einen Seite kommt
Hala Alexander gerade nicht an eine scharfe Hereingabe von
Macho Alexander, auf der anderen Seite scheitert Piesendorf am herauslaufenden Pfarrwerfner Torhüter
Gstatter Björn.
Doch bereits wenig später heisst es schon 0:1: Nach einem Eckball schiesst der freistehende Hollaus aus dem Hinterraum ins Eck zum Führungstreffer.
Die Gäste zeigen sich durch den frühen Verlusttreffer aber nicht geschockt und können das Spiel offenhalten. So scheitert
Hala Alexander in der 24. Minute nur knapp, sein Schuss geht am langen Eck vorbei ins Torout.
Nach einer halben Stunde Spielzeit kann sich Pfarrwerfens Schlussmann auszeichnen: Ein 30-Meter-Freistoss für die Hausherren wird noch abgefälscht und fliegt gefährlich Richtung kurzes Eck, doch
Gstatter Björn ist zur Stelle und kann den Ball abwehren. In der 38. Minute wäre aber auch er geschlagen gewesen, hier kann jedoch
Stuefer Harry für ihn im Fünf-Meter-Raum klären.
2 Minuten später heisst es aber 0:2: Piesendorfs Routinier Schwab schiesst einen direkten Freistoss aus ca. 25 Metern über die Mauer genau ins Eck.
Für die ikarus-Mannen keimt jedoch unmittelbar vor dem Pausenpfiff nochmals Hoffnung auf: Eine Flanke von
Macho Alexander wird von Piesendorf's Kapitän Thämlitz mit der Hand abgefälscht, den verhängten Elfmeter verwertet
Stuefer Harry zum 1:2.
In der 53. Minute gibt es wieder Elfmeter, diesmal aber für Piesendorf nach einem Foul von
Durmic Patrick an der Toroutlinie. Piesendorf's Jäger schiesst aber zu unplaziert,
Gstatter Björn kann den Strafstoss parieren.
Nach einer Stunde Spielzeit haben die Hausherren Glück dass ein missglückter Abwehrschlag knapp über das Kreuzeck fliegt - statt Ausgleichstreffer gibt's für die Gäste nur Eckball.
In Folge können die Pinzgauer 2x hochkarätige Chancen nicht nutzen, bevor in der 67. Minute abermals Schwab einnetzt: Er zieht in den Strafraum ein, lässt Libero
Steiner Heinz mit einem Haken an der Toroutlinie aussteigen und überrascht Torhüter
Gstatter Björn mit einem scharfen Schuss aus spitzem Winkel ins kurze Eck - 1:3.
Eine Viertelstunde vor Schluss kann Pfarrwerfen abermals verkürzen: Nach einem Outeinwurf kommt der eingewechselte
Türkmen Soner an den Ball, er schiesst vom Strafraumeck mit viel Drall genau ins Kreuzeck - 2:3.
Doch nur 3 Minuten später wird mit einem unglücklichen Gegentor alle Hoffnung auf einen möglichen Punktegewinn zunichte gemacht: Nach einem Eckball landet
Obauer Rudi's Abwehrversuch genau auf den Rücken eines Piesendorfers und fliegt von dort ins Tor zum 2:4.
Pfarrwerfen wirft jetzt alles nach vorne und fängt sich 5 Minuten vor Schluss aus einem Konter noch das 2:5 ein.
Damit bleibt dem
SC ikarus Pfarrwerfen nach 4 Niederlagen in Folge nur die Hoffnung auf einen Punktezuwachs im nächsten Heimspiel gegen den starken Aufsteiger aus Kaprun.