Im Sonntagsspiel wird den Zusehern auf tiefem, nassem Boden ein abwechslungsreiches Match mit 6 Toren und 2 roten Karten geboten.
Schon in der 12. Minute schiesst
Kapar Murat das vermeintliche 1:0, doch der Schiedsrichter gibt den Treffer aus unerfindlichen Gründen nicht.
5 Minuten später fällt der Führungstreffer auf Seiten der Gäste: Nach einem Freistoss von der Mittellinie kommt Torhüter
Amschl Daniel nicht aus dem Tor heraus, der Ball wird vom Stuhlfeldener Spieler per Kopf leicht abgelenkt und landet im Tor.
Aber nur wenige Minuten später können die Gastgeber schon ausgleichen: Nach einem von
Schweinzer Ralf geschossenen Eckball köpft ein Stuhlfeldener den Ball unhaltbar für seinen Schlussmann ins eigene Tor.
Das Spiel bleibt kampfbetont mit Chancen auf beiden Seiten, wobei sich die Pinzgauer glücklicher zeigen: Nach einem Outeinwurf und Schlenzer ins lange Eck können sie in der 39. Minute wiederum in Führung gehen.
Knapp vor Ende der 1. Halbzeit Glück für Pfarrwerfen: Der aus kurzer Distanz abgegebene Ball landet an der Innenstange und rollt knapp vor der Linie entlang ins Seitenout.
Nach Wiederanpfiff zeigen die Hausherren eine starke Phase: Tormöglichkeiten von
Türkmen Soner,
Kapar Murat & Co. bleiben ungenützt, und bei einem Kopfball von
Mayer Karl zeichnet sich der Schlussmann der Gäste mit einer tollen Parade aus.
Nach 1 Stunde Spielzeit fällt das Tor aber auf der Gegenseite: Nach einem Missverständnis zwischen Torhüter
Amschl Daniel und Libero
Mayer Karl kommt Stuhlfeldens Wallner an den Ball und kann diesen locker zum 1:3 einschieben.
Ab der 65. Minute müssen die Gäste mit 1 Mann weniger weiterspielen: Stuhlfeldens Altenberger St. sieht nach Foul bzw. Kritik am Unparteiischen die Gelb-Rote-Karte. Dennoch finden sie nur wenige Minuten später eine Grosschance vor, doch der Lupfer über den herauskommenden
Amschl Daniel landet nur an der Stange.
Pfarrwerfen drängt anschliessend vehement, schnürt die Pinzgauer in deren Hälfte ein. Die verdiente Belohnung dann in der 73. Minute: Nach einem Gestocher wenige Meter vor dem Gehäuse der Gäste kann der eingewechselte
Laner Andreas den Ball schlussendlich zum 2:3 einschiessen.
Die ikarus-Mannen drücken auf den Ausgleichstreffer und finden gegen die dezimierten Pinzgauer gute Torchancen vor, aber alle Bemühungen bleiben unbelohnt, ganz im Gegenteil, 5 Minuten vor Schluss wird Stürmer
Kapar Murat nach einer Tätlichkeit vom Platz gestellt.
Mit dem Mute der Verzweiflung wirft Pfarrwerfen alles nach vorne, fängt sich jedoch damit in der Nachspielzeit aus einem Konter einen weiteren Gegentreffer ein: Der alleine aufs Tor laufende Gästespieler kann den Ball am herausstürmenden Schlussmann
Amschl Daniel vorbeispitzeln und danach unbedrängt zum 2:4-Endstand einschiessen.