Im Spiel gegen den grossen Nachbarn aus Bischofshofen bleibt der SC ikarus Pfarrwerfen nach dem 1:0-Sieg im Frühjahr auch im 2. Derby des Jahres 2005 ungeschlagen. Zusätzliche Brisanz birgte dieses Spiel durch den Tormannwechsel in der Sommerübertrittszeit:
Amschl Daniel kam,
Gschwandtner Hans ging zu Bischofshofen.
Das Match findet bei extremen Wetter statt: Strömender Regen und böiger Wind lassen keine grossen Spielzüge zu, dennoch trotzen die Spieler den widrigen Bedingungen und es entwickelt sich ein munteres Spiel.
Nach einer Viertelstunde ergibt sich die erste Tormöglichkeit für die Hausherren: Nach Kritik des Gäste-Schlussmannes entscheidet der Unparteiische nur wenige Meter vom Tor entfernt auf indirekten Freistoss. Doch der kurz abgespielte Ball wird von Kapitän
Stuefer Harry in die Bischofshofner Menschenmauer geschossen.
In der 36. Minute gibt's ca. 20 Meter vor dem Tor Freistoss für den BSK: Pfarrwerfens Torhüter
Amschl Daniel kann den scharf und flach geschossenen Freistoss abwehren, der Ball landet vor den Füssen des Gästestürmers
Gschwandtner Thomas, doch dieser trifft das runde Leder nicht richtig.
Knapp vor der Pause kann sich der Gäste-Tormann gleich 2x hintereinander auszeichnen: Zuerst kann er den von
Kapar Murat ins rechte untere Eck abgegebenen Schuss ablenken, dann fischt er den Nachschuss von
Steiner Heinz aus dem Kreuzeck.
Gleich nach Wiederanpfiff kommt
Palli Patrick gerade nicht mehr an einen Stanglpass von
Kapar Murat.
Bischofshofen findet in Folge besser ins Spiel, das 1. Tor fällt aber auf der Gegenseite: Nach einem Freistoss von
Kapar Murat köpft
Steiner Heinz zum 1:0-Führungstreffer ein. Postwendend allerdings der Ausgleich: Nach einem Stanglpass kann Torhüter
Amschl Daniel den nassen Ball nicht parieren, Gäste-Stürmer Gschwandtner Thomas staubt aus kürzester Distanz zum Ausgleichstreffer ab.
Bischofshofen gibt sich mit dem Remis nicht zufrieden, möchte für den Titelkampf 3 wichtige Punkte mit nach Hause nehmen, doch die ikarus-Mannen bleiben aus Kontern stets gefährlich. Es bleibt aber schlussendlich beim leistungsgerechten Unentschieden.